Diskussionsveranstaltung

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Fort­set­zung: Corona und die Sache mit der Volksgesundheit

Ein Ende des Aus­nah­me­zu­stan­des schien nah und ist doch nicht in Sicht. Bis ges­tern sah es zwar noch so aus, dass sich bei den poli­tisch Ver­ant­wort­li­chen zuneh­mend der Stand­punkt durch­setzt, dass eine Rück­kehr zur Nor­ma­li­tät ein­zu­lei­ten sei, was in der Bevöl­ke­rung dank­bar auf­ge­nom­men und bei denen, den es sowieso schon viel zu lange gedau­ert hatte, mit einem „End­lich!“ quit­tiert wurde. Ein Hot­spot im Rück­grat der deut­schen Bil­lig­fleisch­pro­duk­tion macht aber auch gleich schon wie­der deut­lich, unter wel­chem Vor­be­halt diese Rück­kehr dann doch steht. Schon gel­ten die eigent­lich für über­wun­den erklär­ten Lock­down­maß­nah­men in eini­gen Land­krei­sen wie­der für alle Ein­woh­ner. Dass die­ser Seu­chen­schutz alle­mal eine Frage der hoheit­li­chen Gewalt ist, wird von den Zustän­di­gen nicht beschö­nigt. Was es durch­zu­set­zen gelte, seien schließ­lich die Gebote der seu­chen­me­di­zi­ni­schen Vernunft.

Und das ist schon interessant.

Denn mit Ver­nunft rekla­miert die Poli­tik, dass sie im Sinne und im Inter­esse derer han­delt, die sie ihren Maß­re­geln unter­wirft. Dabei zeugt die Gewalt, die sie auf­wen­det, davon, dass der Zweck, den sie mit ihren Vor­schrif­ten ver­folgt, nicht der der Betrof­fe­nen ist. Und das wirft zwei Fra­gen auf:

– Was ist die Sache, die der Staat über sein Volk ver­hängt, wenn er für sein sturz­ver­nünf­ti­ges Vor­ge­hen ohne Gewalt nicht auskommt?

– Und: Auf wen, auf wel­che Inter­es­sen trifft er mit sei­ner gewalt­sam ver­ord­ne­ten Vernunft?

Lek­tü­re­emp­feh­lung zum Thema: https://​de​.gegen​stand​punkt​.com/​a​r​t​i​k​e​l​/​e​x​k​u​r​s​-​z​u​r​-​v​o​l​k​s​g​e​s​u​n​dheit

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Buchempfehlung: Kritik der Betriebswirtschaftslehre

Kritik der Betriebswirtschaftslehre

Neu beim Gegen­Stand­punkt Ver­lag erschienen:

Kri­tik der Betriebs­wirt­schafts­lehre
Pla­nungs­re­geln für erfolg­rei­ches Wirt­schaf­ten in der kapi­ta­lis­ti­schen Kon­kur­renz

Wie wird gedacht in einer aka­de­mi­schen Dis­zi­plin, die kapi­ta­lis­ti­sche Aus­beu­tung als Lehr­be­ruf im Ange­bot hat und sich damit aller­größ­ter Nach­frage erfreut?

Das voll­stän­dige Inhalts­ver­zeich­nis ist online ver­füg­bar. Kri­tik der Betriebs­wirt­schafts­lehre ist ab sofort als Prin­t­aus­gabe und in diver­sen Ebook-​Formaten für 10€ erhält­lich. Wei­tere Infos gibt es auf der Verlag-​Seite, wo das Buch auch direkt bestellt wer­den kann.

Buchempfehlung: Gesundheit

Gesundheit

Am 7. Juni beim Gegen­Stand­punkt Ver­lag erschienen:

Gesund­heit
ein Gut und sein Preis

  • Warum man andau­ernd so viel für seine Gesund­heit tun muss
  • Die medi­zi­ni­sche Wis­sen­schaft und ihr Fehler
  • Staats­ziel Volks­ge­sund­heit – Fit­ness für dau­er­haf­ten Verschleiß
  • Gesund­heit als Ware – das Geschäft mit der Gesundheit

Das voll­stän­dige Inhalts­ver­zeich­nis (PDF) ist online ver­füg­bar. Gesund­heit ist ab sofort als Prin­t­aus­gabe und in diver­sen Ebook-​Formaten für 10€ erhält­lich. Wei­tere Infos gibt es auf der Verlag-​Seite.

Der aktuelle GegenStandpunkt

Gegenstandpunkt 2/20

Darin unter anderem:

  • - Die deut­sche Sozi­al­part­ner­schaft heute
    - Kor­re­spon­denz zur Woh­nungs­frage im Kapi­ta­lis­mus
    - Offe­ner Brief an die Grün-​Wähler in Öster­reich und alle ande­ren
    - Stich­wort: Ver­ant­wor­tung
    - Trump befreit Ame­rika vom Korea-​Konflikt
    - Die Ukraine in den Zei­ten von Corona

    Was Deutsch­land bewegt
    Die Ant­wort auf den aus­län­der­feind­li­chen Ter­ror in Hanau /​Zwei Prä­si­den­ten reden ihrem Volk ins Gewis­sen
    Chro­nik der Corona-​Pandemie

Das voll­stän­dige Inhalts­ver­zeich­nis ist online ver­füg­bar. Der Gegen­Stand­punkt ist ab so­fort als Prin­t­aus­gabe für 15€ erhält­lich in unten­ste­hen­den Buch­hand­lun­gen. Der Gegen­Stand­punkt ist auch als digi­tale Aus­gabe für 10€ in den For­ma­ten .pdf, .epub und .mobi erhält­lich. Infor­ma­tio­nen dazu gibt es auf der Ver­lags­seite.

Alle Arti­kel von 1992 bis 2012 sind online kos­ten­frei verfügbar!

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Ist die Kon­struk­tion der Zukunft und das Fer­tig­wer­den für alle Zei­ten nicht unsere Sache, so ist desto gewis­ser, was wir gegen­wär­tig zu voll­brin­gen haben, ich meine die rück­sichts­lose Kri­tik alles Beste­hen­den, rück­sichts­los sowohl in dem Sinne, daß die Kri­tik sich nicht vor ihren Resul­ta­ten fürch­tet und eben­so­we­nig vor dem Kon­flikte mit den vor­han­de­nen Mächten.

Karl Marx